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Durchführungsbestimmungen
für das Kartrennen
"The Race"
Artikel 1
1.1 - Klassen
Es sind alle 4-Takt Motoren bis max 100 PS erlaubt. Alle fahren in einer Klasse.
1.2 Lautstärke
Die Maximale zulässige Lautstärke des Motors ist 95 db/a bei 7m Abstand und Nenndrehzahl
Artikel 2 - Teilnahmeberechtigung / Zulassungsvoraussetzung
Es sind maximal 25 Teilnehmer zugelassen.
Der Fahrer muss bei den Wertungsläufen folgende Voraussetzungen erfüllen:
Sicherheitsausrüstung:
Kartanzug(einteilig),
Handschuhe,
Kartschuhe und Schutzhelm
müssen benutzt werden.
Artikel 3 - Nennung
Vornennung bei T + W in Bassum oder Nennung am Renntag.
Artikel 4
4.1 Technische Abnahme
Die Karts müssen uneingeschränkt den gemäß dem vorgesehenen Wettbewerb zutreffenden gültigen Bestimmungen entsprechen. Siehe Anhang
Artikel 5 Fahrerbesprechung
5.1 - Termin
Die Fahrerbesprechung findet am Veranstaltungstag vor dem Qualifying statt.
5.2 - Teilnahmepflicht
Die Teilnahme bei der Fahrerbesprechung ist für jeden Fahrer Pflicht.
Artikel 6 Training
6.1 - Freies Training
Das offizielle freie Training am Renntag beträgt 1x30 Minuten und findet am Tag der Veranstaltung statt. Das Befahren der Rennstrecke ist nur erlaubt, wenn an der Rennstrecken-Einfahrt das grüne Ampellicht leuchtet. Das grüne Ampellicht entbindet den Teilnehmer nicht von der Pflicht der Rücksichtnahme beim Verlassen der Beschleunigungsspur. Zum Freien Training müssen die Transponder funktionsgerecht am Kart angebracht sein.
6.2 - Zeittraining / Qualifying
Das Zeittraining beträt 15 Minuten
Nach verlassen der Strecke ist ein wiederbefahren nur an der gleichen Stelle zulässig. Teilnehmer ohne gezeitete Runde im Zeittraining starten vom letzten Startplatz. Bei Mehrzahl entscheidet das Los. Bei defektem Transponder kann der Teilnehmer 5 Runden extra fahren inkl. Ein- und Auslaufrunde.
Das Befahren der Rennstrecke ist nur statthaft, wenn die Fahrerlagerampel grünes Licht zeigt. Der Fahrer ist für die funktionsgerechte Montage der Transponder am Kart allein verantwortlich.
Artikel 7
7.1 -Startprozedur
7.1.1 - Definitionen
Formationsrunden:
Vor jedem Lauf ist mindestens eine Einführungsrunde zu fahren. Die Anzahl der zu fahrenden Einführungsrunden wird vorher angezeigt. Mit Beginn der Formationsrunde steht der Fahrer unter der Weisung des Rennleiters (Starters)
Bei in der Startphase zu der Formationsrunde verlorengegangener ursprünglicher Startposition gilt Folgendes:
Fahrer, die von einigen Fahrern (nicht vom gesamten Feld) überholt werden, jedoch aus eigener Kraft die Formationsrunde aufnehmen, dürfen nach der Formationsrunde ihre ursprüngliche Startposition in der Startaufstellung wieder einnehmen.
Fahrer, die vom kompletten Feld überholt werden, nehmen eine Startposition hinter dem Feld ein.
Der Fahrer ist dafür verantwortlich, seine Position im Starterfeld während der Formationsrunde beizubehalten.
Der Rennleiter (Starter) ist nicht verpflichtet, eine weitere Formationsrunde zu veranlassen, damit der Fahrer seine Position wieder einnehmen kann.
Zur Wiedereinnahme der Position darf keine andere Route als die der Rennstrecke benutzt werden.
7.2 - Start
7.2.1 - Startfreigabe
Die Startfreigabe erfolgt durch Ausschalten der 5 roten Ampeln. In Ausnahmefällen darf mit Flagge gestartet werden.
Bei Flaggenstart gilt: Das Hochhalten der Startflagge kommt der Ampelfarbe Rot gleich. Innerhalb der folgenden 5 Sekunden wird die Startflagge gesenkt und der Start ist freigegeben.
7.2.4
Der Rennleiter kann auch der Starter sein. Über eine eventuelle Startverzögerung entscheidet allein der Rennleiter.
7.3 Fehlstart
7.3.1 Fehlstart
Wenn ein Fahrer vor der Freigabe des Starts den ihm zugewiesenen Startplatz verlässt, oder wenn sich ein Kart vor der Freigabe des Starts bereits in Bewegung befindet, liegt ein Fehlstart vor.
Im Falle eines Fehlstarts, oder eines Verstoßes während des Rennens kann der Rennleiter den oder die Schuldigen mit einer Zeitstrafe bis zu 20 Sekunden im Ergebnis des betreffenden Rennens oder starten vom letzten Startplatz bestrafen.
Unter besonderen Umständen ist eine Bestrafung aufgrund eines Fehlstarts oder eines anderen Vergehens auch nach Ende dieses Laufes möglich. Für die folgenden Startaufstellungen, die auf diesem Laufergebnis basieren, wird diese Ergebniskorrektur angewandt.
7.3.2
Für die Feststellung eines Fehlstarts sind die dafür eingesetzten Sachrichter verantwortlich. Der Starter (Rennleiter) ist in diesem Fall auch Sachrichter für den Startvorgang, auch wenn er in der Ausschreibung nicht extra als Sachrichter genannt ist.
Artikel 8- Flaggen
Flaggen werden gemäß dem DMSB Kart-Reglement benutzt
Artikel 9- Fahrervorschriften und Verhaltensregeln
9.1 - Allgemeines
Alle Fahrer müssen die vorliegenden Bestimmungen beim Training und Rennen beachten. Der Rennleiter kann einem Fahrer, der gegen das technische oder sportliche Reglement verstößt, den Start verweigern, ihn mit der schwarzen Flagge aus dem Wettbewerb nehmen, oder nach Ende des Rennens/Trainings diesen mit einer Wertungsstrafe belegen. Der Fahrer darf mit seinem Kart in keinem Fall entgegen der Rennrichtung auf der Rennstrecke fahren. Das gilt für jeden Zeitpunkt der Veranstaltung, auch in Renn- oder Trainingspausen.
9.2 Überholen/Ausfall
Fahrer, die überholt werden, dürfen nicht nach innen und außen drängen, wenn das den Überholenden behindern könnte. Fahrer, die auf der Strecke anhalten, müssen ihr Kart sofort auf dem kürzesten Weg und unter größtmöglicher Vorsicht außerhalb der Rennstrecke abstellen. Dieses Räumen der Rennstrecke hat immer Vorrang vor der eventuellen Wiederaufnahme des Rennens.
Auch wenn eine Weiterfahrt nicht möglich ist, hat sich der Fahrer in unmittelbarer Nähe seines Karts unter Beachtung seiner eigenen Sicherheit aufzuhalten. Den Anweisungen der Sportwarte der Streckensicherung ist unbedingt Folge zu leisten.
9.3 Formationsrunde
Allein der Rennleiter bestimmt die Dauer bis zum Start der Formationsrunde, d.h., dass alle bis dahin nicht einsatzbereiten Karts sofort aus dem Startareal zu entfernen sind. Die Anzahl der Formationsrunden wird vorher angezeigt.
9.4 Vergehen: Fahrer verschafft sich Vorteil durch Kollision.
Ahndung bei bestätigtem Nachweis durch Betroffenen, Streckenposten oder Video. Der verursachende Fahrer wird beim nächsten Lauf um 10 Startplätze zurückversetzt. Ist es der letzten Lauf des Jahres wird der Fahrer um 10 Plätze in der Wertung des letzten Lauf zurückversetzt.
Artikel 10 - Abbruch des Rennens
Über den Abbruch des Rennens aus besonderen Gründen entscheidet der Rennleiter.
Bei Regen während der Einführungsrunde kann das Rennen als wetrace eingestuft werden und die Teilnehmer sind verpflichtet Regenreifen zu benutzen. Der Start wird um 30 min verschoben.
Artikel 11 - Beendigung des Rennens
11.1
Mit dem Zeigen der Zielflagge bei Überfahren der Ziellinie ist das Rennen bzw. der jeweilige Lauf beendet. In jedem Rennen bzw. Lauf werden ohne Rücksicht auf die zurückgelegte Rundenzahl alle nachfolgenden Fahrer beim Überfahren der Ziellinie abgewinkt.
Artikel 12 - Rennablauf, Startaufstellungen und Wertung
12.1 - Rennablauf
Grundsätzlich werden zwei Wertungsläufe gefahren.
12.2 - Startaufstellungen
12.2.1
Jeder Teilnehmer ist selbst verantwortlich für seinen richtigen Startplatz.
12.2.2 Startaufstellung zum 1. Wertungslauf
Die Startaufstellung zum 1. Wertungslauf richtet sich nach dem Qualifying
12.2.3 Startaufstellung zum 2. Wertungslauf
Die Startaufstellung zum 2.Wertungslauf richtet sich nach dem Ergebnis des 1. Wertungslaufs.
12.3 - Tageswertung
Die Sieger und Platzierten ergeben sich aus der Addition beider Läufe. Jeder Lauf wird nur gewertet, wenn mindestens 75% (19 Runden)der vorgegebenen Distanz des entsprechenden Laufes zurückgelegt worden sind. Bei Punktegleichheit entscheidet die bessere Rennrunde. Die Ehrung der Sieger und Platzierten bei den Veranstaltungen ist Sache des Veranstalters. Die Teilnahme an der Siegerehrung ist für die betreffenden Fahrer Pflicht. Über Ausnahmen kann nur der Rennleiter entscheiden.
12.4 - Wertung zum "The Race" Pokal
Die Wertung erfolgt nach der Formel (1. Lauf und 2. Lauf)
| Platz | Rechenregel | Beispiel für 15 Teilnehmer |
|---|---|---|
| 1 | Anzahl Teilnehmer*2 | 30 |
| 2 | Anzahl Teilnehmer*2 - 2 | 28 |
| 3 | Anzahl Teilnehmer*2 - 4 | 26 |
| 4 | Anzahl Teilnehmer*2 - 6 | 24 |
| 5 | Anzahl Teilnehmer*2 - 8 | 22 |
| 6 | Anzahl Teilnehmer*2 - 10 | 20 |
| 7 | Anzahl Teilnehmer*2 - 12 | 18 |
| 8 | Anzahl Teilnehmer*2 - 14 | 16 |
| 9 | Anzahl Teilnehmer*2 - 16 | 14 |
| 10 | Anzahl Teilnehmer*2 - 18 | 12 |
| 11 | Anzahl Teilnehmer*2 - 20 | 10 |
| 12 | Anzahl Teilnehmer*2 - 22 | 8 |
| 13 | Anzahl Teilnehmer*2 - 24 | 6 |
| 14 | Anzahl Teilnehmer*2 - 26 | 4 |
| 15 | Anzahl Teilnehmer*2 - 28 | 2 |
Bei Punktgleichheit entscheidet:
1. Die höhere Anzahl der erreichten 1. Plätze
2. Die höhere Anzahl der erreichten 2. Plätze
3. Die höhere Anzahl der erreichten 3. Plätze usw.
4. schnellere Runde im letzten Lauf
Allgemeines:
Die Auslegung der Ausschreibung obliegt dem Veranstalter. Den Anordnungen des Veranstalters und der von ihm eingesetzten Sportwarte und Funktionäre ist Folge zu leisten. Gegen die Entscheidung der Sportwarte und Funktionäre ist kein Protest möglich. Protest gegen technische Vorschriften nur schriftlich und gegen Vorauszahlung von 300€.
Allgemeine technische Bestimmungen
Anhang A
Artikel 1 - Startnummern
Die Startnummern müssen vor der Technischen Abnahme vorn angebracht werden. Der Fahrer hat dafür zu sorgen, dass seine Startnummer gut lesbar ist.
Sollte eine Startnummer nicht oder schlecht lesbar sein, so kann der Teilnehmer nicht gewertet werden.
Artikel 2 - Räder und Reifen
Bei wetrace sind Regenreifen vorgeschrieben.
Artikel 3
Chassis, Bremsen sind freigestellt.



